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Absolventen der GT Academy gewinnen das 12-Stunden-Rennen von Bathurst

Am 8. Februar konnte der Nissan GT-R nach dem dramatischen 12-Stunden-Rennen von Bathurst auf dem Mount Panorama einen weiteren Sieg davontragen.

In einem Rennen voller Dramen, Unfälle und Safety Cars überholte der japanische Star Katsumasa Chiyo in der vorletzten Runde zwei Autos und sicherte dem NISMO Athlete Global Team einen beeindruckenden Sieg.

Mit dem Sieg von Chiyo und den „GT Academy“-Gewinnern Wolfgang Reip und Florian Strauss hat der Nissan GT-R zum ersten Mal seit dem Folgesieg beim Bathurst 1000 in den Jahren 1991 und 1992 auf Mount Panorama gewonnen.

Die Menge auf Mount Panorama toste, als Chiyo den Nissan an die Spitze setzen konnte. Es schien fast wie ein Wunder, da das Auto im Qualifying am Samstag einen Unfall hatte und die Reparaturen am Nissan GT-R Nismo GT3 #35 erst am Sonntagmorgen um 04:30 Uhr Ortszeit fertiggestellt worden waren.

Strauss hat sich ganz besonders über den Sieg gefreut, da er für die Veranstaltung im Nachhinein rekrutiert worden war, weil Alex Buncombe aufgrund der Geburt seines ersten Kindes nicht teilnehmen konnte. Strauss hat im Jahr 2013 die GT Academy gewonnen und ist erst seit 18 Monaten Rennfahrer.

Wolfgang Reip:
„Ja, [die letzten Runden mit anzusehen] war unglaublich stressig. Ich konnte einfach nicht ruhig bleiben“, sagte Reip.

„Es ist unglaublich. Es ist unser erster Sieg in den letzten beiden Jahren, in denen wir Rennen gefahren sind – wir sind also sehr emotional. Ich habe heute Morgen den Start übernommen. Am Anfang meines Teils bin ich dem Audi gefolgt und habe dann angefangen, das Auto zu schonen, weil wir wussten, dass wir das tun müssen, um [das Fenster] zu erreichen. Das hat ziemlich lange gedauert. Ich bin zwei Stunden und vierzig Minuten lang gefahren und Chiyo drei Stunden lang. Das war also recht viel, aber sehr aufregend.“

„Mein zweiter Teil ist recht gut gelaufen. Es waren viele Safety Cars unterwegs, aber ich konnte die Box rechtzeitig erreichen. Das war ziemlich stressig, weil wir eine Strategie hatten, aber nicht wussten, ob sie wegen der Safety Cars aufgehen würde. Wir haben gar nicht mehr erwartet, zu gewinnen, aber die letzten zehn Minuten waren einfach unglaublich. Das Auto war super und es handelte sich um eine Strecke, die uns auf jeden Fall gelegen hat. Es war ein tolles Rennen.“

Florian Strauss:
„Es war einfach fantastisch, immer noch unglaublich“, sagte Strauss.

„Ich bin wirklich froh, dass wir gewonnen haben. Niemand kann sagen: ‚Was hättet ihr erreicht, wenn Alex mit dabei gewesen wäre?‘ Wir hätten kein besseres Ergebnis erzielen können. Das Team hat das ganze Wochenende lang Spitzenarbeit geleistet, Chiyo konnte sich an die Spitze setzen und das Team hat alles gegeben, um das Auto bis zum Morgen startklar zu machen.“

„Das Auto hat mir sehr viel Selbstvertrauen gegeben. Ich habe schnell aufgeholt und war am Ende nicht allzu weit von meinen Teamkollegen entfernt. Mein Teil des Rennens war fantastisch – nur ein bisschen lang, und zu viele Safety Cars. Nach der Hälfte des Rennens waren wir auf dem dritten Platz, aber Chiyo hat am Ende Vollgas gegeben und wir konnten ein gutes Ergebnis erreichen, was fantastisch für Nissan ist.“