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MANUFACTURER SERIES
Dominante Leistung beschließt die spannende Serie
Manufacturer Series 2021 – Weltfinale
04.12.2021

Tokio, Japan (4. Dezember 2021) – Am vergangenen Wochenende kam es zur Übertragung des Höhepunktes bei den FIA Certified Gran Turismo Championships mit dem Finale des Nations Cup und der Manufacturer Series. In der Manufacturer Series wurden die führenden 12 Hersteller der zweiten Saison der Online-Serie von Teams zu je drei Fahrern vertreten – einer aus der EMEA-Region, einer aus Amerika und einer aus Asien/Ozeanien.

Die im Laufe des Jahres 2021 gesammelten Punkte der World Series wurden ins Weltfinale übernommen, weshalb Team Toyota und Team Mazda mit jeweils 13 Punkten als Favoriten in den Wettbewerb gingen. Team Subaru, der Champion des Vorjahres, lag vier Punkte zurück und würde eine herausragende Darbietung hinlegen müssen, um immerhin eine kleine Chance auf die Titelverteidigung zu haben.

Jeder Fahrer hatte ein Rennen zu bestreiten, wobei in den ersten beiden Läufen jeweils maximal 12 Punkte und im anschließenden Großen Finale doppelt so viele Punkte vergeben wurden – die Möglichkeit einer späten Entscheidung war also bis zur allerletzten Runde gegeben. Wie bei allen bisherigen Weltfinalen der FIA Gran Turismo Championships gab es auch in diesen drei Rennen jede Menge Drama und Rivalitäten.

Rennen 1: Autodrome Lago Maggiore – GP II

Der Tag begann mit einer handfesten Überraschung im Qualifying, als das in der Meisterschaftsrangliste führende Team Mazda mit Ach und Krach die Top 10 erreichte und Titelverteidiger Team Subaru nur die siebtbeste Zeit fuhr. Wie erwartet war der Toyota Supra Racing Concept mit dem Spanier Coque López (coquelopez14) am Steuer blitzschnell und erreichte die Pole Position. Unmittelbar hinter ihm landete Porsche mit dessen Landsmann José Serrano (PR1_JOSETE) am Steuer, während in der zweiten Startreihe ein Überraschungsduo bestehend aus João Cláudio Santos Pessôa (GRID_JoaoSof) aus Brasilien in seinem Honda NSX Gr.3 sowie Hiroshi Okumoto aus Japan (HIROGRAND_1009) mit dem Beetle Gr. 3 des Teams Volkswagen Aufstellung nahm. Alle Fahrer mussten im Lauf des zehn Runden andauernden Rennens auf dem trickreichen Autodrome Lago Maggiore in Italien einen Boxenstopp durchführen, bei dem ein Wechsel der mittelharten Reifen oder bei Bedarf auch ein Nachtanken möglich war.

López erreichte als Erster Kurve 1, eine lang gezogene Rechtskurve, während der Rest des Feldes in Linienformation folgte. Während der ersten beiden Runden kam es zu keinen Positionswechseln, und die Abstände zwischen den einander ebenbürtigen Autos blieben relativ konstant, wobei der größte Abstand ungefähr eine Sekunde betrug. In Runde 3 jedoch legten die Fahrer in puncto Aggressivität einen Zacken zu und Ryo Kumata (Ryo3GoGo) im BMW M6 GT3 sowie Shota Sato (anchovy_sand) im Nissan GT-R GT3, beide aus Japan, begannen gemeinsam ihren Landsmann Okumoto im Beetle auf Rang 4 zu jagen. Am Ende der Runde führten mehrere Fahrer ihren obligatorischen Boxenstopp durch, während der Führende López gemeinsam mit Okumoto und Kumata in der Runde darauf an die Box fuhr – nur Serrano im Porsche 911 RSR blieb draußen. Sein Plan war es, die nun erlangte Führung größtmöglich auszubauen und die freie Strecke vor seinem eigenen Stopp optimal zu nutzen.

Serrano fuhr in der vierten Runde an die Box, zog frische Reifen auf und kam mit 1,8 Sekunden Rückstand auf den in Führung liegenden López zurück auf die Strecke. Überraschenderweise fand sich Sato in seinem einwandfrei laufenden Nissan GT-R nach dem Boxenstopp auf Position drei wieder, gerade einmal 2,0 Sekunden hinter dem zweitplatzierten Porsche Serranos. Als schlussendlich alle Fahrer ihre Boxenstopps hinter sich gebracht hatten, lautete die Reihenfolge Toyota (López), Porsche (Serrano), Nissan (Sato), Volkswagen (Okumoto), BMW (Kumata) und Honda (Pessôa).

In Runde 7 gelang es Pessôa, seinen NSX vorbei an Kumatas BMW M6 auf Position 4 zu schieben, die Positionen der Top 3 schienen allerdings gefestigt, da López im Toyota einen soliden Vorsprung von 1,5 Sekunden auf Serranos Porsche 911 herausfahren konnte, der wiederum 2,7 Sekunden vor Sato im Nissan GT-R lag.

In der vorletzten Runde gelang Pessôa ein brillantes Manöver, als er auf der Innenseite der letzten Kurve an Okumotos Beetle vorbeizog und sich mit seinem NSX Position 4 schnappte. Inzwischen war es Serrano gelungen, seinen Porsche bis auf unter eine Sekunde an López‘ Toyota heranzubringen. Da er aufgrund des späteren Boxenstopps mit den frischeren Reifen ausgestattet war, blies der Spanier in der letzten Runde zum Angriff auf den Toyota. In der allerletzten Kurve schloss er schließlich zu seinem Landsmann auf, für ein Überholmanöver reichte es jedoch nicht mehr ganz und er beendete das Rennen schließlich 0,3 Sekunden hinter López‘ Supra. Sato verschaffte Team Nissan den letzten verbleibenden Platz auf dem Podium und belegte nach einem beeindruckenden Abschluss Rang 3. Mit diesem Sieg erhöhte Team Toyota seine Punkte auf nunmehr 25 und konnte damit den Vorsprung auf Team Porsche und Team Mazda, beide mit 17 Punkten, weiter ausbauen.

RANG HERSTELLER/FAHRER ZEIT
1 Toyota Coque López 19:38.980
2 Porsche Jose Serrano +00.309
3 Nissan Shota Sato +04.438
4 Honda João Cláudio Santos Pessôa +06.676
5 Volkswagen Hiroshi Okumoto +06.222
6 BMW Ryo Kumata +07.108
7 Mazda Miroslaw Kravchenko +07.735
8 Aston Martin Adam Wilk +10.556
9 Subaru Thomas Scibilia +11.877
10 Jaguar Soma Iseri +14.151
11 Mercedes-Benz Kazuki Cho +18.267
12 Hyundai Fabio Merenda +18.530

Rennen 2: Tokyo Expressway – Östlicher Außenring

Die Startreihenfolge des zweiten Rennens entsprach dem Endergebnis des vorangehenden Wettbewerbs, Team Toyota stand also mit seinem japanischen Fahrer Tomoaki Yamanaka (yamado_racing38) am Steuer des GR Supra Racing Concept auf der Pole Position. Hinter ihm bezog der Porsche 911 RSR von Takuya Sugawara (blackbeauty-79), ebenfalls aus Japan, Aufstellung. Auf Position 3 startete der Kanadier Ethan Lim (VQS_Ethan) im Nissan GT-R GT3, während der Honda NSX Gr.3, gefahren vom Japaner Shohei Sugimori (s-shohei_), die Top 4 vervollständigte. Das Rennen fand bei Nacht auf der engen und trickreichen Strecke Tokyo Expressway – Östlicher Außenring statt. Die Fahrer mussten 10 Runden auf dem japanischen Straßenkurs zurücklegen, davon jeweils mindestens eine auf weichen und eine auf mittleren Reifen – die Rennstrategie sollte also für den Ausgang des Rennens eine nicht unerhebliche Rolle spielen.

Yamanaka entschied sich als einziger Fahrer für eine andere Taktik als seine Kontrahenten und startete das Rennen auf weichen Reifen. Sein Plan war eindeutig: dem Feld früh entfliehen und den Vorsprung anschließend nicht mehr abgeben. Schon vom Start weg ging es heiß her und die Autos positionierten sich auf der langen Zielgeraden jeweils im Windschatten des vor ihnen liegenden Fahrers. Hier gelang es Lim in seinem Nissan GT-R innen an Sugawaras 911er vorbeizugehen und sich die zweite Position zu sichern. In diesem Sektor des Tokyo Expressway kam es aufgrund des reichlich vorhandenen Windschattens zu zahlreichen weiteren Überholmanövern.

In der nächsten Runde tauschten Sugimoris NSX und Lims GT-R bei 280 km/h auf der Zielgeraden mehrmals die Positionen, als plötzlich der Kanadier Jeff Gallan (LLOYDZZELITE) in seinem Mazda RX-Vision GT3 und Sugawaras Porsche RSR von hinten auftauchten, beide Fahrer in der Anfahrt auf Kurve 1 überholten und sich damit die Positionen 2 und 3 holten. Derweil schien Yamanakas Plan perfekt aufzugehen und er konnte einen 2,2-Sekunden-Vorsprung auf das Feld herausfahren. Am Ende der Runde führten mehrere Autos ihre Boxenstopps durch und wechselten auf die schnelleren weichen Reifen, während Yamanaka auf der Strecke blieb und seinen Vorsprung weiter ausbaute.

In Runde fünf trat Andrew Brooks (PX7-Deafsun) aus Kanada in seinem Jaguar F-Type Gr.3 auf den Plan und holte sich Position zwei, nachdem er sowohl Sugawaras Porsche als auch Gallans Mazda überholt hatte. Der Brasilianer Lucas Bonelli (TGT_BONELLI) im Mercedes-Benz AMG GT3 legte ebenfalls einen Zahn zu und hatte zu diesem Zeitpunkt bereits sechs Positionen gutgemacht und war so von Rang elf auf Rang fünf vorgestoßen.

Yamanaka fuhr schließlich in der siebten Runde in die Box, als sein Supra 20 Sekunden Vorsprung auf das Feld hatte. Als er seinen Boxenstopp beendet hatte, war sein Vorsprung jedoch auf 1,5 Sekunden geschrumpft, und alle fragten sich, ob er die anderen Fahrer auf den härteren Michelins in den verbleibenden drei Runden auf Distanz halten können wird. Am Beginn von Runde neun war sein Vorsprung auf eine Sekunde geschrumpft und ein Quartett aus Fahrern mit weichen Reifen – der Mazda RX-Vision GT3 (Gallan), der Jaguar F-Type (Brooks), der Mercedes-Benz AMG GT3 (Bonelli) und der Porsche 911 RSR (Sugawara) – begann ihm wie ein hungriges Wolfsrudel nachzustellen.

Zu Beginn der letzten Runde war es Yamanaka dank seiner herausragenden Fähigkeiten gelungen, seinen Vorsprung wieder auf 1,2 Sekunden auszubauen und zu verhindern, dass jemand auf der Zielgeraden seinen Windschatten nutzen konnte. Jetzt ging es für die übrigen Fahrer also nur noch um den zweiten Platz, den Gallan im RX-Vision eine Runde vor Schluss verbissen gegen Bonellis AMG verteidigte. Dann kam es zum aufregendsten Moment des gesamten Rennens: Lucas Bonelli setzte in der Zielkurve alles auf eine Karte, um Jeff Gallan doch noch vor der Ziellinie abfangen zu können – und erreichte tatsächlich mit einem hauchdünnen Vorsprung von nur drei Hundertstelsekunden Platz zwei! Durch Tomoaki Yamanakas Sieg konnte Team Toyota einen 12-Punkte-Vorsprung ins Große Finale mitnehmen, während sich Team Mazda und Team Porsche nach wie vor in Lauerstellung befanden.

RANG HERSTELLER/FAHRER ZEIT
1 Toyota Tomoaki Yamanaka 20:06.520
2 Mercedes-Benz Lucas Bonelli +01.430
3 Mazda Jeff Gallan +01.465
4 Jaguar Andrew Brooks +01.603
5 Porsche Tatsuya Sugawara +01.835
6 Honda Shohei Sugimori +04.716
7 Nissan Ethan Lim +08.764
8 BMW Dean Heldt +08.841
9 Aston Martin Alonso Regalado +09.034
10 Hyundai Kevan Pounder +09.256
11 Volkswagen Thomas Labouteley +09.450
12 Subaru Daniel Solis +18.335

Großes Finale: Nürburgring, 24-Stunden-Layout

Das Finalrennen der Manufacturer Series wurde standesgemäß auf der berühmtesten Teststrecke der Welt ausgetragen – dem Nürburgring, allerdings auf dem Layout des 24-Stunden-Rennens mit 25,4 km bzw. 15,8 Meilen Länge und nicht weniger als 170 Kurven. In diesem Rennen über fünf Runden musste jedes Team mindestens jeweils eine Runde auf weichen, mittleren und harten Reifen zurücklegen, wodurch die Bedeutung der richtigen Boxenstrategie noch weiter hervorgehoben wurde. Von der Pole Position aus startete Toyota-Ass Igor Fraga aus Brasilien (IOF_RACING17), „Nations Cup“-Champion von 2018, ins Rennen. Baptiste Beauvois aus Frankreich (R8G_TSUTSU) im Mercedes-Benz AMG GT3 startete von Position zwei, während Ryota Kokubun (Akagi_1942mi) aus Japan im Mazda RX-Vision GT3 Concept auf Position 3 und Ádám Tápai aus Ungarn (TFz_Adam18) im Jaguar F-Type Gr.3 auf Position 4 die zweite Startreihe bildeten.

Die bestplatzierten vier Autos starteten allesamt auf den schnellen weichen Reifen ins Rennen und wollten vor dem Wechsel auf die mittleren und harten Reifen einen größtmöglichen Vorsprung herausfahren.

Bereits am Beginn des Rennens wurde die Fahrzeugreihenfolge ein wenig durchmischt und Kokubuns Mazda zog an Beauvois‘ Mercedes-Benz vorbei, um sich Position zwei zu schnappen, während Titelverteidiger Team Subaru, dessen WRX Gr.3 von „Nations Cup 2020“-Champion Takuma Miyazono (Kerokkuma_ej20) gefahren wurde, vier Positionen gutmachen und vom zwölften auf den achten Platz vorstoßen konnte. Beauvois holte sich in der Eröffnungsrunde im Adenauer Forst seinen zweiten Platz vorübergehend zurück, ehe Kokubun ihn an der Döttinger Höhe erneut an sich reißen konnte. In der Zwischenzeit drückte Fraga ordentlich aufs Gas und konnte bereits nach einer Runde 3,7 Sekunden Vorsprung auf das Feld verbuchen. Wie vermutet fuhr der Großteil der Autos, die das Rennen auf harten Reifen begonnen hatten, bereits am Ende der ersten Runde in die Box und wechselte nahezu geschlossen auf die mittelharten Reifen. Die schnellsten Michelins (die weichen Reifen) behielten sich die meisten Fahrer also für den Zielsprint auf.

Der Kampf zwischen Mercedes-Benz (Beauvois) und Mazda (Kokubun) spitzte sich in Runde zwei zu, als es am Flugplatz zu Berührungen zwischen den Autos kam und beide Fahrer beinahe von der Strecke abkamen. Kokubun holte sich schließlich Position 2 zurück, ließ das deutsche Auto daraufhin deutlich hinter sich und machte Jagd auf Fraga, der seinen Vorsprung auf beinahe fünf Sekunden ausgebaut hatte. Am Ende der zweiten Runde fuhren die vorne liegenden Fahrer in die Box und wechselten auf die mittelharten Reifen – einem spannenden Ende stand also nichts mehr im Weg.

Drei Runden vor Schluss war die Reihenfolge immer noch Toyota (Fraga), Mazda (Kokubun), Mercedes-Benz (Beauvois) und Jaguar (Tápai), während auf Position fünf der vom Franzosen Kévin Belic (Kelicful) gesteuerte BMW M6 GT3 folgte. Jeder dieser Fahrer würde vor dem Rennende noch einen letzten Boxenstopp durchführen müssen. Am Ende von Runde drei fuhren die Autos aus dem Mittelfeld in die Box, um mit den frisch aufgezogenen weichen Reifen einen Sturmlauf auf die Gruppe der Führenden zu beginnen.

Am Beginn von Runde vier zog Belic im BMW M8 GT3 an Tápais Jaguar F-Type vorbei, holte sich damit Position 4 und eilte nun dem Mercedes-Benz AMG von Beauvois entgegen, der ungefähr zwei Sekunden vor ihm lag. Ansonsten gab es keine Positionsänderungen und Fraga konnte seinen komfortablen Vorsprung auf über sieben Sekunden ausbauen. Schließlich steuerte der Brasilianer seinen Toyota Supra am Ende der Runde, gefolgt von Kokubun, Beauvois und Tápai, zum letzten Mal in die Box. Die Gruppe kehrte in derselben Reihenfolge auf die Strecke zurück, doch während Fraga seinen großen Vorsprung bewahren konnte, lag zwischen dem fünftplatzierten Tápai in seinem Jaguar – mittlerweile auf harten Reifen unterwegs – und dem Nissan GT-R des Franzosen Mehdi Hafidi (V1_Mehdi59), der die Gruppe der Fahrer mit den weichen Michelins anführte, nur noch eine halbe Sekunde.

Hafidi vergeudete keine Zeit und fuhr an Tápais F-Type vorbei auf Position 5, doch der Fokus richtete sich nun auf den Chilenen Angel Inostroza (YASHEAT_Loyrot), der verbissen um Position 7 kämpfte – wissend, dass Porsche mindestens den 7. Rang belegen müsste, um sich eine Podiumsplatzierung in der Serienmeisterschaft sichern zu können. So kam es zu einem spannenden Dreikampf zwischen Jaguar, Porsche und Volkswagen, bei dem keiner der Fahrer bereit war, auch nur einen Millimeter nachzugeben. Sie durchfuhren Wehrseifen nebeneinander, wobei es zu heftigen Kollisionen kam. Sternbergs VW erwischte es am schlimmsten; sein Auto wurde von der Strecke gedrängt und fiel schließlich auf den zehnten Platz zurück. Inostroza fuhr im Kesselchen vorbei an Tápai auf Position 6, der Chilene erhielt jedoch für sein hartes Vorgehen gegen Sternberg eine Ein-Sekunden-Strafe, weshalb sich Tápai auf der Döttinger Höhe den 6. Rang zurückholen konnte. Inostroza gelang es jedoch, Position 7 bis ans Ende des Rennens zu behaupten und Team Porsche so den dritten Gesamtrang in der Serienmeisterschaft zu sichern.

Igor Fraga fuhr schlussendlich nach einer brillanten Darbietung sowohl den Rennsieg als auch den Meisterschaftstitel für Toyota ein. Ryota Kokubuns zweiter Platz brachte Mazda nach einer Saison mit vielen Höhen und Tiefen schließlich den beeindruckenden zweiten Gesamtrang in der Serienmeisterschaft. Baptiste Beauvois‘ dritter Platz verschaffte Mercedes-Benz schließlich Rang vier in der Serienmeisterschaft, lediglich einen einzigen Punkt hinter Porsche.

Nach dem Rennen sagte Fraga: „Ich habe sehr hart trainiert. 2018, als wir auf derselben Streckenreihenfolge antraten, lief es nicht so gut, also hatte ich diesmal die Chance, ein besseres Ergebnis zu erzielen, und habe mein absolut Bestes gegeben. Ich muss sagen, dass es mental eine enorme Herausforderung war, das Auto über die gesamten fünf Runden am Limit zu fahren, doch am Ende hat es sich ausgezahlt.“

Der Sieger von Rennen 1, Coque López, ergänzte: „Meine beiden Teamkameraden und das herausragende Auto haben diese Sache erst möglich gemacht. Ich bin wirklich sehr froh, dass wir alle drei Rennen gewinnen konnten.“

Der Sieger von Rennen 2, Tomoaki Yamanaka, meinte: „Ich bin sehr, sehr glücklich. Ich hätte nicht gedacht, dass alles so glatt laufen würde, aber ich denke, es war möglich, weil wir alle drei perfekte Arbeit geleistet haben. Nur so war dieses Ergebnis möglich.“

RANG HERSTELLER/FAHRER ZEIT
1 Toyota Igor Fraga 41:15.216
2 Mazda Ryota Kokubun +08.390
3 Mercedes-Benz Baptiste Beauvois +17.015
4 BMW Kévin Belic +18.423
5 Nissan Mehdi Hafidi +19.641
6 Jaguar Ádám Tápai +23.481
7 Porsche Angel Inostroza +24.664
8 Volkswagen Roberto Sternberg +25.861
9 Subaru Takuma Miyazono +26.016
10 Honda Valerio Gallo +27.378
11 Aston Martin Nikita Moysov +28.180
12 Hyundai Andrew Lee +36.421

Manufacturer Series 2021 – Weltfinale
Ergebnis

RANG HERSTELLER/FAHRER RENNEN 1 RENNEN 2 GROSSES FINALE GESAMTPUNKTE
1 Toyota Igor Fraga / Tomoaki Yamanaka / Coque López 12 12 24 48
2 Mazda Ryota Kokubun / Jeff Gallan / Miroslaw Kravchenko 4 8 20 32
3 Mercedes-Benz Baptiste Beauvois / Lucas Bonelli / Kazuki Cho 0 10 16 26
4 Nissan Mehdi Hafidi / Ethan Lim / Shota Sato 8 4 12 24
4 Porsche Angel Inostroza / Tatsuya Sugawara / Jose Serrano 10 6 8 24
6 BMW Kévin Belic / Dean Heldt / Ryo Kumata 5 3 14 22
7 Jaguar Ádám Tápai / Andrew Brooks / Soma Iseri 1 7 10 18
8 Honda Valerio Gallo / Shohei Sugimori / João Cláudio Santos Pessôa 7 5 2 14
9 Volkswagen Roberto Sternberg / Thomas Labouteley / Hiroshi Okumoto 6 0 6 12
10 Subaru Takuma Miyazono / Daniel Solis / Thomas Scibilia 2 0 4 6
11 Aston Martin Nikita Moysov / Alonso Regalado / Adam Wilk 3 2 0 5
12 Hyundai Andrew Lee / Kevan Pounder / Fabio Merenda 0 1 0 1

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