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NATIONS CUP
Die Besten der Besten treffen im wichtigen Showdown mitten in der Saison aufeinander
Nations Cup der Series 2021 – „World Series“-Showdown
22.08.2021

Tokio, Japan (22. August 2021) – Gestern wurde mit der Manufacturer Series der „World Series“-Showdown eingeleitet, der die Halbzeit der FIA Certified Gran Turismo Championships Series 2021 markiert. Auf der Tagesordnung stand heute der Nations Cup, bei dem die weltbesten Spieler von Gran Turismo Sport um den Titel des schnellsten GT-Fahrers der Welt kämpften. Insgesamt 30 Fahrer traten im Nations Cup des „World Series“-Showdowns an, der zwischen Saison 1 und 2 abgehalten wurde – 14 aus den FIA Certified Gran Turismo World Series Championships (Runden 1 und 2) und 16 aus Saison 1 der Online-Serie 2021. Sie wurden für zwei Halbfinalrennen, aus denen die acht Bestplatzierten das Große Finale erreichen, in zwei 15er-Gruppen aufgeteilt.

Um sicherzustellen, dass in den Halbfinalrennen ordentlich Gas gegeben wird, erhielten die besten Fahrer in jedem Rennen jeweils Punkte für das Große Finale, in dem doppelte Punktzahlen über das Endergebnis bestimmen sollten. Mit neuen Gesichtern, die um einen begehrten Platz in den kommenden Runden 3 und 4 der World Series kämpften, versprach es, ein hochinteressanter Renntag zu werden. Sollten diese nämlich weiterkommen, würde das im Umkehrschluss bedeuten, dass andere namhafte Teilnehmer es nicht in die nächsten beiden Runden schaffen würden und sich über Saison 2 der Online-Serie für das Weltfinale qualifizieren müssten. Es ging um viel und in den drei Rennen wurde alles an Nervenstärke, Geschwindigkeit und Strategie abverlangt.

Halbfinale A: Tokyo Expressway – Südlicher Innenring

Als Erstes stand ein Sprintrennen von 10 Runden auf dem kniffligen Tokyo Expressway – Südlicher Innenring an. Da die Fahrer sowohl mit weichen als auch mit mittleren Reifen mindestens eine Runde fahren mussten, sollten die Boxenstrategien für das Ergebnis eine entscheidende Rolle spielen. Im Qualifying sicherte sich Jose Serrano aus Spanien (PR1_JOSETE) mit einer großartigen Rundenzeit von 1:51.527 im Alpine Vision Gran Turismo die erste Position. An zweiter Position für den fliegenden Start kam der immer schnelle Ryota Kokubun aus Japan (Akagi_1942mi). Angel Instroza (YASHEAT_Loyrot) aus Chile und Nikita Moysov (ERM_Nick) aus Tschechien erreichten jeweils die Positionen 3 und 4. Serrano, Kokubun und Inostroza waren die einzigen Fahrer, die das Rennen mit weichen Reifen begannen. Ihre Strategie bestand darin, einen uneinholbaren Vorsprung aufzubauen, bevor sie auf mittlere Reifen wechseln mussten.

Nach einem sauberen Start beeindruckte Moysov in Runde 1 alle mit einer bemerkenswerten Geschwindigkeit auf mittleren Michelin-Reifen und überholte Inostroza in der Haarnadelkurve, um sich Position 3 zu schnappen. In der nächsten Runde wurden bereits die ersten Boxenstopps durch Marco Busnelli aus Italien (V1_Markus) und Baptiste Beauvois aus Frankreich (R8G_TSUTSU) eingelegt, die so früh wie möglich auf die weichen und schnelleren Michelin-Reifen wechseln wollten. Einige der anderen Autos zogen eine Runde später nach, darunter Moysov, der an Position 7 ins Rennen zurückkehrte.

Nachdem er im gesamten Rennen in seinem Windschatten gefahren war, überholte Kokubun Serrano auf der Gegengerade und übernahm so Position 1. Währenddessen zeichnete sich ein ungeheuerlicher Kampf um Position 5 ab: Der Franzose Kévin Belic (Kelicful) versuchte, sich eine ganze Schar an Fahrern vom Leib zu halten, darunter den Australier Andrew Lee (PX7-AmazingHour) und den Brasilianer Adriano Carrazza (KoA_Didico15), der das Rennen auf Position 10 begonnen hatte. Belic wurde in der 5. Runde von Lee überholt, direkt danach von Carrazza.

In Runde 7 gingen die drei vorderen Autos – Serrano, Kokubun und Inostroza – für den Wechsel zu mittleren Reifen mit einem Vorsprung von über 20 Sek. in die Box, doch diese Positionen konnten sie bei ihrer Rückkehr ins Rennen nicht halten. Moysov schaffte es irgendwie an ihnen vorbei und verzeichnete in der drittletzten Runde sogar einen Vorsprung von 2,2 Sek. auf Serrano, der sich auf Position 2 befand. Da Moysov mit weichen Reifen fuhr und die anderen ihm auf mittleren folgten, war es schier unmöglich, den tschechischen Fahrer zu einzuholen, ohne dass dieser einen groben Fahrerfehler beging, was äußerst unwahrscheinlich war.

Daher wechselte der Fokus des Rennens auf den Kampf um Position 8 – die Mindestplatzierung, um sich für das Große Finale zu qualifizieren. Belic gab alles, um seine Position und somit sein Ticket für das große Ereignis zu halten, doch der Belgier Quinten Jehoul (ERM_Quinten) und Beauvois hatten andere Pläne: In der letzten Runde überholte Jehoul sowohl Belic als auch Beauvois, um sich die heiß begehrte Platzierung zu sichern. Währenddessen schnappte Carrazza sich in der Haarnadelkurve in Runde 7 Inostroza, was ihm am Ende Platz 4 einbrachte. Doch als alles vorbei war, durfte sich Neuling Nikita Moysov über den Sieg im ersten Halbfinalrennen freuen, der eine makellose Leistung zeigte und eine exzellente Boxenstrategie bewies, was ihm das Maximum von 8 Punkten für das Große Finale einbrachte.

Die letzte Runde des 18-jährigen Belgiers Jehoul sorgte nicht nur dafür, dass der sichtlich bestürzte Spitzenfahrer Baptiste Beauvois das Große Finale verpasste, sondern auch, dass er keinen Startplatz für die Runden 3 und 4 der World Series erhielt, weshalb er sich über die Online-Serie 2 fürs Weltfinale qualifizieren muss. Das gleiche Schicksal ereilte den Ungarn Patrik Blaszán (Fuvaros8), der nach den Runden 1 und 2 die meisten „World Series“-Punkte hatte, jedoch nach einem verheerenden Rennen auf einem unglücklichen 13. Platz landete.

RANG FAHRER ZEIT
1 Nikita Moysov ERM_Nick 19:21.465
2 Jose Serrano PR1_JOSETE +01.676
3 Ryota Kokubun Akagi_1942mi +01.915
4 Adriano Carrazza KoA_Didico15 +02.367
5 Angel Inostroza YASHEAT_Loyrot +02.463
6 Andrew Lee PX7-AmazingHour +02.875
7 Nicolas Romero ERM_NicoRD +03.407
8 Quinten Jehoul ERM_Quinten +06.090
9 Baptiste Beauvois R8G_TSUTSU +06.213
10 Saruthan Seelan tunablecoyote7 +07.090
11 Kévin Belic Kelicful +07.815
12 Matthew McEwen AE_McEwen +08.082
13 Patrik Blazsán Williams_Fuvaros +09.360
14 Marco Busnelli V1_Markus +12.246
15 Giorgio Mangano Williams_Gio +13.425

Halbfinale B: Autódromo de Interlagos

Im zweiten Halbfinalrennen über 13 Runden auf dem Autódromo de Interlagos in Brasilien waren viele bekannte Namen an der Spitze der Startaufstellung vertreten, darunter der Sieger der Olympic Virtual Series, Valerio Gallo aus Italien (Williams_BRacer), der mit einer Zeit von 1:27,784 die Pole Position einnahm. Der „Nations Cup“-Sieger der FIA Certified Gran Turismo Championships 2018, Igor Fraga (IOF_RACING17), trat für Brasilien auf der 2. Position an, während der Sieger des Nations Cup 2020, Takuya Miyazono aus Japan (Kerokkuma_ej20), auf Startplatz 3 ins Rennen ging.

Wie beim vorherigen Rennen, mussten alle Fahrer mindestens eine Runde sowohl auf weichen als auch auf mittleren Reifen fahren. Die Fahrer auf den vordersten vier Positionen entschieden sich dazu, mit den weichen Michelin-Reifen zu starten – in der Hoffnung, sich früh vom Feld absetzen zu können. Doch wie man beim letzten Rennen feststellen konnte, geht diese Strategie nicht immer unbedingt auf.

Das Rennen begann mit der Aufstellung der Rennwagen vom Typ Renault Sport R.S.01 GT3, die für den Start aus dem Stand in Position gebracht wurden. Direkt, nachdem die grünen Lichter aufblitzten, flog Fraga an Gallo vorbei und übernahm in der ersten Kurve die Führung. Tomoaki Yamanaka aus Japan (yamado_racing38) bearbeitete Miyazono von allen Seiten, um Position 3 zu übernehmen, während der Spanier Coque López (coquelopez14) den Japaner Kanata Kawakami (SG_Kawakana) überholte und auf Position 5 fuhr.

In den nächsten Runden stabilisierten sich die Positionen und die Reihenfolge blieb im Großen und Ganzen unverändert, bis die vier vordersten Autos auf den weichen Reifen sich vom Feld absetzten und bis Runde 5 einen Vorsprung von 4,5 Sek. aufgebaut hatten.

In Runde 6 legten einige Autos aus dem Mittelfeld ihren ersten und einzigen Boxenstopp ein und wechselten zu weichen Reifen, um die Führenden zu jagen. Darauf folgten in der nächsten Runde die Boxenstopps der Führenden, Fraga und Gallo, während das Japan-Duo Yamanaka und Miyazono draußen blieb, um möglicherweise noch ein bis zwei schnelle Runden auf ihren abgefahrenen weichen Reifen herauszuholen.

Fraga und Gallo nahmen wieder die 1. und 2. Position ein, nachdem die japanischen Fahrer ihre Boxenstopps in Runde 8 einlegten, sodass die folgende Reihenfolge wieder einkehrte: Fraga, Gallo, Yamanaka und Miyazono, gefolgt von López, der nun als Einziger in den vorderen Fünf auf weichen Reifen fuhr. Er lag 2,3 Sek. hinten, holte jedoch immer weiter auf. Die Autos erreichten 270 km/h auf den Geraden und mit Beginn der zweiten Hälfte des Rennens heftete sich Gallo dicht ans Heck von Fragas Auto, um den ehemaligen Champion im Nations Cup bei der ersten Gelegenheit zu überholen. Doch dies war leichter gesagt als getan, da Fraga – der auch im realen Motorsport ein bekannter Rennfahrer ist – seine Position niemals kampflos aufgibt. Derweil holte López immer weiter zu den Führenden auf und lag in Runde 9 nur noch 1,3 Sek. hinter Miyazono auf Position 4.

Zu Beginn von Runde 10 fuhr Gallo auf der Startgerade im Windschatten von Fraga und überholte ihn vor der Einfahrt in die erste Kurve, was den brasilianischen Fahrer zweifellos überrascht zurückließ ... und wütend. Fraga wollte sich anscheinend rächen, indem er sich ans Heck von Gallos Auto heftete, doch mit nur drei verbleibenden Runden drohte die Zeit knapp zu werden.

In Runde 12 holte López zu den Führenden auf, schien jedoch keinen Weg an Miyazono auf der Position 4 vorbei zu finden. Da seine Reifen bis aufs Äußerste ausgefahren waren, entschied er sich dazu, auf der sicheren Seite zu bleiben und seine Position zu halten, da ihm der Eintritt ins Große Finale bereits gewiss war. Der Ungar Ádám Tápai (TFz_Adam18) hingegen gab sich damit nicht zufrieden und raste an Lucas Bonelli aus Brasilien vorbei, um sich in der letzten Runde noch den 7. Platz zu sichern.

Am Ende gelang es Valerio Gallo, als Erster über die Ziellinie zu fahren – mit weniger als einer halben Sekunde Vorsprung auf Fraga. Es zeichnete sich ab, dass der erste Sieger der Olympic Virtual Series aller Zeiten die Mission hatte, den Titel im „World Series“-Showdown zu seiner Liste an Errungenschaften im Jahr 2021 hinzuzufügen, und davon wollte er sich auch nicht vom ehemaligen Champion im Nations Cup abbringen lassen.

Da der Kanadier Andrew Brooks auf dem 11. Platz landete, wird er nach seinem Antritt in den Runden 1 und 2 der World Series nicht mehr in den Runden 3 und 4 zu sehen sein.

RANG FAHRER ZEIT
1 Valerio Gallo Williams_BRacer 19:50.947
2 Igor Fraga IOF_RACING17 +00.314
3 Tomoaki Yamanaka yamado_racing38 +00.680
4 Takuma Miyazono Kerokkuma_ej20 +00.987
5 Coque López coqueIopez14 +01.225
6 Kanata Kawakami SG_Kawakana +01.516
7 Ádám Tápai TFz_Adam18 +03.154
8 Lucas Bonelli TGT_BONELLI +03.382
9 Martin Marza eV_ORMA_Papo2514 +06.697
10 Randall Haywood R8G_Originals +06.704
11 Andrew Brooks PX7-Deafsun +06.818
12 Tatsuya Sugawara blackbeauty-79 +09.469
13 Jonathan Wong saika159- +10.519
14 Mark Pinnell Turismo-lester +16.331
15 Daniel Solis PX7-Lamb +39.890

Großes Finale, Circuit de Spa-Francorchamps

Das Große Finale, bei dem die 16 schnellsten Fahrer der Welt um den „World Series“-Showdown-Titel gegeneinander antraten, versprach ein großes Spektakel zu werden, da Igor Frage aus Brasilien (IOF_RACING17) auf der Pole Position nur weniger als eine Sekunde von der letzten Position des Starterfelds trennte, die von seinem Landsmann Lucas Bonelli (TGT_BONELLI) besetzt wurde. Der japanische Fahrer Ryota Kokubun (Akagi_1942mi) nahm Startplatz 2 ein, während sich Valerio Gallo aus Italien (Williams_BRacer) und Jose Serrano aus Spanien (PR1_JOSETE) hinter ihm einreihten.

Austragungsort war der legendäre Circuit de Spa-Francorchamps in Belgien. Die Fahrer mussten mit ihren Rennwagen vom Typ Ford Mark IV in dem Rennen über 17 Runden mindestens eine Runde auf weichen und eine auf mittleren Reifen fahren. Und wie es sich eingebürgert hatte, begannen die vorderen Positionen des Starterfelds mit weichen Reifen, während die anderen zuerst auf die mittleren setzten. Als die grünen Lichter aufleuchteten, schlich sich Gallo in La Source (Kurve 1) mit seinem roten, italienisch lackierten, klassischen amerikanischen Rennwagen an die Innenseite von Kokubuns weiß-rotem Boliden, um sich Position 2 zu schnappen. In der letzten Kurve, auch als Bus-Stop-Schikane bekannt, verlor Fraga seine Führung, als er – untypisch für ihn – die Kurve weit nahm und Gallo somit an ihm vorbeifahren ließ.

In Runde 5 klaffte eine Lücke zwischen den Autos auf weichen und jenen auf mittleren Reifen, wodurch sich das Feld klar in zwei Gruppen aufteilte. Die fünf vorderen Positionen lagen mehr als 3 Sek. vor den anderen – mit Gallo an erster Stelle in der Gruppe mit den weichen Reifen, während Coque López aus Spanien (coquelopez14) auf Position 6 die Vorhut der Gruppe mit den mittleren Reifen bildete. Takuma Miyazono aus Japan (Kerokkuma_ej20) war der Erste, der in dieser Runde einen Boxenstopp einlegte, gefolgt von Tomoaki Yamanaka (yamado_racing38), ebenfalls aus Japan, und Bonelli. Alle drei tankten auf und wechselten in der Hoffnung, dass sie das restliche Rennen halten würden, zu weichen Reifen. Eine Runde später fuhren einige andere Autos in die Box, darunter auch López, der ebenfalls einmal volltanken ließ und zu den weichen Reifen wechselte.

In Runde 9 legte der führende Gallo seinen erforderlichen Boxenstopps für seinen Stint auf den mittleren Reifen ein, zusammen mit Kokubun, der auf Position 3 lag. Sie kehrten jeweils auf den Positionen 4 und 5 ins Rennen zurück, doch die drei Autos vor ihnen mussten noch ihre Boxenstopps einlegen. Über den wahren Führenden im Rennen wurde also erst in der nächsten Runde entschieden, nachdem Fraga, Serrano und Ádám Tápai aus Ungarn (TFz_Adam18) in der Box waren. Serrano schaffte es auf Position 3, nachdem Fraga erneut einen Fahrfehler beging, indem er am Eingang zur Box einen Dreher hinlegte, woraufhin er auf Position 4 ins Rennen zurückkehrte.

Auf den weichen Reifen fingen Miyazono und López in Runde 11 an, auf die Tube zu drücken und kamen bis ans Heck des grünen Autos von Fraga auf Position 4 heran. Mit 250 km/h kam der Spanier in Kurve 16 mit Leichtigkeit am Brasilianer vorbei, während Miyazono sich von jeglichen Siegchancen verabschieden musste, nachdem er in der folgenden Runde von der Strecke abkam und mit einer Strafe von 0,5 Sek. belegt wurde.

In der Zwischenzeit griff López immer weiter an, wodurch er den 2-Sekunden-Vorsprung des Drittplatzierten, Serrano, stetig verringerte. Der Chilene Angel Inostroza (YASHEAT_Loyrot) heftete sich derweil mit der schnellsten Runde des Rennens zügig an die Fersen von Miyazono, der auf Position 5 fuhr, nachdem er Fraga in Runde 14 überholt hatte.

In der vorletzten Runde fand ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Gallo und Kokubun statt, die ihren Vorsprung auf Gallo auf der 3. Position auf zwei Sekunden ausbauten. Kokubun griff an der Kemmel-Geraden an und setzte bei Les Combes (Kurven 5 und 6) mit 270 km/h zum Überholen an, doch Gallo verteidigte seine Linie und hielt den japanischen Fahrer in Schach. In der nächsten Runde beging Gallo jedoch einen Fehler, als er bei Les Combes von der Linie abkam und die Führung, und somit auch das Rennen, an Kokubun übergab. Gallos Patzer führte zu einem hitzigen Dreikampf um einen Podiumsplatz, da er, Serrano und López über die letzte Runde hinweg die Positionen tauschten. Serrano lag in der letzten Kurve in Führung, doch als er die Ziellinie schon im Blick hatte, kam es zur Katastrophe: Ihm ging der Sprit aus!

Sein Motor starb ab, sodass Gallo und López an ihm vorbeifuhren. Es war ein herzzerreißendes Ende für den Spanier, doch der 4. Platz reichte noch für den letzten Platz auf dem Podium des „World Series“-Showdowns. An der Spitze stand Ryota Kokubun aus Japan, der mit dem Sieg im Großen Finale 24 Punkte erzielte und damit auf insgesamt 30 Tagespunkte kam. Valerio Gallo landete mit 28 Punkten auf dem 2. Platz, während López und Fraga, jeweils auf dem 4. und 5. Platz, es noch in die Top 5 schafften.

Nach dem Rennen sagte Kokubun: „Zunächst war ich wirklich nervös und fragte mich, ob ich wirklich gewinnen könnte – und ich wollte gewinnen. Diesmal hat für mich einfach alles gepasst, worüber ich sehr glücklich bin. Ich bin ein großer Fan von älteren Autos wie dem Ford Mark IV, den wir im Großen Finale gefahren sind, da es Spaß macht, sie zu fahren. Ich fahre sie normalerweise, wenn ich Gran Turismo spiele, daher frage ich mich, ob das nicht irgendwie Schicksal gewesen sein kann.“

RANG FAHRER ZEIT
1 Ryota Kokubun Akagi_1942mi 39.38.326
2 Valerio Gallo Williams_BRacer +03.422
3 Coque López coqueIopez14 +03.664
4 Jose Serrano PR1_JOSETE +03.704
5 Angel Inostroza YASHEAT_Loyrot +10.933
6 Igor Fraga IOF_RACING17 +12.202
7 Ádám Tápai TFz_Adam18 +12.528
8 Takuma Miyazono Kerokkuma_ej20 +12.576
9 Lucas Bonelli TGT_BONELLI +17.202
10 Adriano Carrazza KoA_Didico15 +22.203
11 Nicolas Romero ERM_NicoRD +22.378
12 Kanata Kawakami SG_Kawakana +25.382
13 Quinten Jehoul ERM_Quinten +29.317
14 Nikita Moysov ERM_Nick +31.172
15 Tomoaki Yamanaka yamado_racing38 +31.293
16 Andrew Lee PX7-AmazingHour +46.905

Nations Cup der Series 2021 – „World Series“-Showdown
Ergebnis

RANG FAHRER Halbfinalgruppe A Halbfinalgruppe B GROSSES FINALE GESAMTPUNKTE
1 Ryota Kokubun Akagi_1942mi 6 - 24 30
2 Valerio Gallo Williams_BRacer - 8 20 28
3 Jose Serrano PR1_JOSETE 7 - 14 21
4 Coque López coqueIopez14 - 4 16 20
5 Igor Fraga IOF_RACING17 - 7 10 17
6 Angel Inostroza YASHEAT_Loyrot 4 - 12 16
7 Takuma Miyazono Kerokkuma_ej20 - 5 6 11
8 Ádám Tápai TFz_Adam18 - 2 8 10
9 Nikita Moysov ERM_Nick 8 - 0 8
10 Adriano Carrazza KoA_Didico15 5 - 2 7
11 Tomoaki Yamanaka yamado_racing38 - 6 0 6
12 Lucas Bonelli TGT_BONELLI - 1 4 5
13 Kanata Kawakami SG_Kawakana - 3 0 3
14 Andrew Lee PX7-AmazingHour 3 - 0 3
15 Nicolas Romero ERM_NicoRD 2 - 0 2
16 Quinten Jehoul ERM_Quinten 1 - 0 1
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