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GT Academy 2012 Race Camp - 4. Tag

Dienstag, 21. August 2012. Eine weitere harte Zirkeltrainingseinheit erwartete die verbleibenden Teilnehmer der europäischen GT Academy 2012 heute Morgen. Es ist schwer zu sagen, ob es die französische Gruppe und die Gruppe „Vereinigtes Königreich und Irland“ besser hatten, die vor dem Frühstück ran mussten, oder die anderen, die länger schlafen durften, aber nach dem Frühstück schwitzen mussten! Morgen wird das Fitnessniveau aller Teilnehmer erneut gemessen und ihren Vergleichswerten vom Vortag gegenübergestellt.

Für den Rest des Tages wurden die Teilnehmer in zwei Gruppen aufgeteilt. Drei der regionalen Gruppen begaben sich zum nahe gelegenen Santa Pod Raceway – der Heimat der britischen Dragsterrennen. Die anderen blieben in Silverstone und durften die Freuden eines hinterradgetriebenen 370Z genießen, der auf dem naturgemäß kurvenreichen 8-förmigen Parcours ständig quer steht, um an ihrem Fahrzeughandling zu arbeiten.


 
In der folgenden „Setup-Herausforderung“ spielten die Teilnehmer den Chefmechaniker ihrer Mentoren. Der Test sollte die Bedeutung der Kommunikation von Team und Fahrer demonstrieren. Je zwei Teilnehmer mussten das Fahrer-Feedback schnell auswerten und das Setup korrekt ändern, um die Leistung des Autos zu verbessern.

Schließlich ging es auf die Schulbank, wo „GT Academy“-Sportpsychologe Gavin Gough den Einsatz neurolinguistischer Programmierung und Visualisierungstechniken zur Leistungssteigerung im Motorsport erklärte.

In Santa Pod stand eine ganz andere Aufgabe an. Die Reaktionen, der Mut und die Haptik der Teilnehmer wurden in 1-gegen-1-Beschleunigungsrennen in Nissan 370Zs auf rutschiger Strecke auf die Probe gestellt.

Nach einem relativ frühen Feierabend für die Teilnehmer steht morgen ein großer Tag an. Ein weiterer Teilnehmer aus jeder Gruppe wird den Wettbewerb verlassen. Nur noch drei kämpfen dann um den Titel des regionalen Champions und die Chance, ins Finale am Freitag und am Samstag einzuziehen.

Neben dem Wettkampf erwartet die Motorsporthoffnungen am Mittwoch noch ein besonderes Vergnügen. Der legendäre Erfinder der Fahrsimulationsreihe Gran Turismo®, Kazunori Yamauchi, wird den Tag im Race Camp verbringen. Als begeisterter Rennfahrer wollte Yamauchi-san unbedingt mit eigenen Augen sehen, wie seine superschnellen Gamer auf der Rennstrecke von Silverstone ihre Fähigkeiten in echte Autos von Nissan übertragen.
 

Race Camp in Zahlen

830.000 – die Zahl der Gamer aus ganz Europa, die die spezielle Qualifikations-Demo der GT Academy heruntergeladen haben, mit der man am Wettbewerb teilnimmt
8.000 – die Zahl der Speisen, die denen serviert werden, die an den vier Race Camps in Silverstone für Deutschland, Russland, Europa und die USA teilnehmen
148 – die Gesamtzahl der im europäischen Race Camp anwesenden Menschen. Darin enthalten sind 57 Film-Crew-Mitarbeiter, 36 Teilnehmer, 15 Ausbilder und 12 Mitarbeiter des Event-Managements
34 – die Zahl der Autos, die in Silverstone für das Race Camp eingesetzt werden
18 – die Zahl der AVID Edit Suites, mit denen in Silverstone TV-Sendungen für die verschiedenen Länder produziert werden
15 – die Zahl der Ausbilder, die die Wettbewerber auf Herz und Nieren prüfen
11 – die Zahl der Länder, die am Race Camp teilnehmen
6 – die Zahl der regionalen Gruppen im Race Camp
5,9 – die Länge der Grand-Prix-Strecke von Silverstone (in km), auf der die Gebiets-Champions an diesem Wochenende fahren werden
1,73 – die Länge der Stowe-Strecke von Silverstone (in km), auf der ein Großteil der Aktivitäten dieser Woche stattfindet
1 – am Samstag wird es nur einen Sieger geben!
 

Kommentare vom vierten Tag:

Frank Van Gasteren (NED): „Dragsterrennen machen Spaß. Ich habe das noch nie zuvor gemacht – in einer geraden Linie mit so viel Power. Trotz der Reifen, die wir einsetzen, ist es immer noch rutschig auf der Strecke, weil sich Steine und Schotter auf der Strecke befinden. Es kommt also zum Durchdrehen der Räder.“

„Ich habe nie zuvor auf geraden Strecken geübt. Ich hätte vielleicht ein paar Lizenzen von Gran Turismo machen sollen, um Erfahrung zu sammeln! Ich denke, dass sich meine Reaktionen verbessern werden, und ich würde das wirklich gerne noch einmal machen.“

„Heute Morgen hatten wir zwei Versuche, im 370Z die Fahrzeugkontrolle zu demonstrieren – es war eigentlich eher Driften – und wie alle Aktivitäten hier würde ich auch das sehr gerne noch einmal ausprobieren. Das alles hier macht sehr viel Spaß!“

Sébastien Bertrand (FRA): „Ich freue mich wirklich, hier zu sein. Es ist eine wunderbare Gelegenheit, all diese Autos zu fahren. Bis jetzt haben mir die Einsitzer am besten gefallen. Echt super! Ich bin einfach glücklich, hier dabei sein zu dürfen, und ich werde diese Woche alles geben. Das Driften im 370Z heute hat Spaß gemacht. Es war interessant, die Gewichtsverlagerung zu spüren. Das sollte uns beim Fahren behilflich sein. Die Theorie ist eine gute Sache, aber in der Praxis ist das schon etwas anderes.“

Dani Clos (SPA) Mentor Iberische Halbinsel (der anscheinend ein hitziges Duell gegen seine Kollegen aus Belgien und den Niederlanden austrägt!): Heute war ein wirklich guter Tag. Ich betreue ein paar richtig gute Fahrer. Sie waren die Schnellsten im Dragsterrennen, die Besten beim Driften und in der Rallye besser als die Leute aus Holland und Belgien. Wir freuen uns auf die morgigen Aktivitäten und auf eine neue Gelegenheit, Tim (Coronel) und Bas (Leinders) zu schlagen.“

Jordan Tresson (FRA), „GT Academy“-Champion 2010: „Ich hatte viel Spaß mit den Franzosen. Sie sind schnell und könnten es ganz nach oben schaffen. Sie arbeiten hart und verbringen die Abende damit, GT5 zu trainieren. Zu schade, dass der Wettbewerb nicht ausschließlich aus GT5-Herausforderungen besteht – dann würden wir ganz sicher gewinnen! Das Driften und das Dragsterrennen hat ihnen allen Spaß gemacht, also hoffen wir, dass sie diese Erfahrungen verknüpfen können, um gute Fahrer zu werden und den Wettbewerb zu gewinnen.“