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GT Academy 2012 Race Camp - 2. Tag

Sonntag, 19. August 2012. Zur Begrüßung im Race Camp der GT Academy gab es für die 36 Motorsporthoffnungen aus ganz Europa heute Morgen einen Sechs-Uhr-Start. Einem Warm-up-Lauf folgten ein Rennen auf dem Stowe Circuit und zwei intensive Trainingseinheiten auf dem Rundkurs. Die Session wurde von jenem Team durchgeführt, das im Rahmen des Fahrertrainings bereits für die körperliche Fitness der letzten beiden „GT Academy“-Sieger Jordan Tresson und Jann Mardenborough verantwortlich gezeichnet hatte. In Zusammenarbeit mit vielen Top-Athleten hat das Team bereits einige Trainingsprogramme für Rennfahrer maßgefertigt.

 
Für den Rest des Tages mussten die Teilnehmer noch einmal die Schulbank drücken. Um sich für eine Rennlizenz zu qualifizieren und die Chance, im Finale an diesem Wochenende anzutreten, müssen die 36 Gamer den Test der Association of Racing Drivers Schools (ARDS) bestehen. Die ARDS vergibt die niedrigste Lizenz des Motorsportdachverbands im Vereinigten Königreich, der Motor Sports Association (MSA). Im Rahmen eines schriftlichen Tests und einer praktischen Prüfung auf der Strecke im Beisein eines erfahrenen ARDS-Ausbilder kann man sie sich verdienen.

Die letzte Herausforderung des Tages war eine „Laser-Herausforderung“, bei der die Teilnehmer in einer Prüfung gegeneinander antraten, bei der es auf Kraft, Willen und Konzentration ankam: Sie sollten ein Lenkrad in perfekter, ruhiger Fahrposition vor sich halten.

Morgen gewinnt der Wettbewerb weiter an Fahrt. In verschiedenen Prüfungen wird das fahrerische Können der Teilnehmer auf die Probe gestellt. Für diese wird es ein großer Tag, da die erste Eliminierung auf dem Plan steht. Einige erwartet das Ende ihrer Träume, sofern sie die Juroren, Mentoren und Ausbilder nicht beeindrucken konnten.

 

Kommentare vom zweiten Tag im Race Camp

Rob Jenkinson, leitender Fahrer-Coach: „Heute lag der Schwerpunkt darauf, dass alle ihre ARDS-Lizenz erhalten, ohne die man im Vereinigten Königreich keine Rennen fahren darf. Ich fürchte, dass ein paar gescheitert sind, aber zum Glück erhalten sie eine zweite Chance – gut ist das natürlich nicht!“

„Insgesamt sind meine Eindrücke und das Feedback von unseren Ausbildern in diesem Jahr sehr gut. Ungefähr 80 % der Fahrer waren nicht mehr als 1,5 Sekunden langsamer als der Schnellste – und der war nur eine Sekunde langsamer als die Ausbilder. Ein paar sehr gute Kartfahrer ragten heraus, aber insgesamt war das Niveau gut. Morgen werden sie viel fahren. Die Herausforderungen werden sich untereinander sehr unterscheiden. Es wird wichtig sein, dass sie ihre Mentoren und Ausbilder beeindrucken. Denn am Ende eines langen Tages werden wir uns von einigen verabschieden müssen.“

Bas Leinders (BEL), Mentor für die Niederlande/Belgien-Gruppe: „Ich liege in der Blancpain-Meisterschaft gerade in Führung und daher kenne ich Janns Geschichte. Es ist eine hart umkämpfte Serie, bei der sich die Autos wunderbar fahren lassen. Wenn du hier vorne landen willst, musst du viel investieren. So läuft es im Motorsport. Es war schon immer teuer. Aber ich glaube, dass es in meiner Jugend leichter war, einen Einstieg zu finden. Deshalb halte ich die GT Academy für eine tolle Chance, die sich jungen Fahrern bietet. Sie gibt ihnen die Hilfestellung, die sie brauchen, um in echten Rennserien mitzufahren, und sie müssen sich keine Gedanken darum machen, das Geld für die Rennen und das Training aufzutreiben. Die Fahrer können sich auf das Wesentliche konzentrieren – schnell zu sein! Ich freue mich, Teil dieser Sache zu sein und bei diesem Prozess mithelfen zu können.“

Darian Rojnic, italienischer Teilnehmer (2. im italienischen Kartrennen): „Das war heute ein spannender Tag. Der Beginn am frühen Morgen war schwierig und die körperlichen Übungen hart. Aber ich habe viel über mich selbst gelernt. Es ist toll, den Nissan 370Z auch einmal im echten Leben zu fahren. Gestern war es sehr schwierig, weil es der erste Tag war und wir die Mentoren und Juroren beeindrucken müssen. Wir haben gerade darüber gesprochen. Alle haben sich in der ersten Hälfte des Tages sehr angestrengt (Vergleichstest und Fitnesstraining), weshalb wir beim Kartfahren alle sehr müde waren. Das galt aber für uns alle – niemand hatte dadurch einen Vorteil. Ich freue mich wirklich auf den Rest der Woche.“