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GT Academy 2012 Race Camp - 1. Tag

Samstag, 18. August 2012. Einige der schnellsten „Gran Turismo®5“-Spieler auf PlayStation® aus ganz Europa versammeln sich am Freitag zur Vorbereitung auf das europäische Race Camp der GT Academy 2012 in Silverstone, der Heimat des britischen Motorsports. Die schwierige Aufgabe, herauszufinden, welche der 36 Gamer das Zeug zum echten Rennfahrer haben und wer von ihnen im Januar in einem Nissan 370Z GT4 am 24-Stunden-Rennen von Dubai teilnimmt, ist seit Samstag in vollem Gange.

 
Das Race Camp begann standesgemäß: In Helikoptern flogen die Teilnehmer über Silverstone, ehe sie das erfahrene Mentoren-Team kennenlernten, die sie in der kommenden Woche durch die aufreibenden Herausforderungen begleiten werden. Am ersten Tag ging es darum, die Leistungsfähigkeit der einzelnen Teilnehmer vor dieser exzellenten Unterweisung durch das Team in Silverstone festzustellen. Zuerst stand ein Vergleich im Nissan 370Z auf dem Stowe Circuit von Silverstone an – der Heimat des Race Camps. Auf dem Southern Circuit fanden Einzelschulungen in 370Z-Sportwagen statt, bevor die Teilnehmer vom Fitness-Team der GT Academy bei einem Vergleichstest der Fitnesswerte auf Herz und Nieren geprüft wurden.

 
Unter 830.000 Menschen hatten sich die 36 Gamer als Beste erwiesen – in diesem Jahr hatten sie über einen speziellen „Gran Turismo“-Download für PS3™ an der GT Academy teilgenommen und ihre schärfsten Rivalen in packenden nationalen Finalrunden besiegt.

Das europäische Race Camp des Jahres 2012 wurde in sechs „kleine Race-Camps“ aus sechs regionalen Gruppen unterteilt. Die Teilnehmer sind:

FRANKREICHITALIENVEREINIGTES KÖNIGREICH UND IRLAND
Sebastien BERTRANDAndrea COSARODaniel GLOVER
Anthony DUVALAndrea FASULODavid WILLIAMS
Pierre LENOIRDarian ROJNICIstvan DEMES
Steven GASSIOTFrancesco Paolo BASSOJack O’NEILL
Quentin VANDURAMatteo MASIERAThomas GIBSON
Kevin BARTSCHMoreno COVERIDes FOLEY (IRL)
IBERISCHE HALBINSELBENELUX-STAATENSCHWEIZ, ÖSTERREICH, POLEN
Diogo SOUSA (POR)Wolfgang REIP (BEL)Rolf UELTSCHI (SUI)
Hugo GONÇALVES (POR)Sacha GORLÉ (BEL)Guillaume BLANC (SUI)
Raul PEREIRA (POR)Maxim ANDRE (BEL)Christoph STINGEDER (AUT)
Daniel HERRERA (ESP)Frank VAN GASTEREN (NED)Matthias REISNER (AUT)
Jesus SICILIA (ESP)Enrico MELE (NED)Tomasz BOGUSLAWSKI (POL)
Luis MUÑOZ (ESP)Hani AL SABTI (NED)Krystian KORZENIOWSKI (POL)
Um die Teilnehmer kümmert sich eine beeindruckende Auswahl nationaler Mentoren mit Erfahrung im Profi-Motorsport. Unter anderem handelt es sich dabei um die Formel-1-Fahrer Johnny Herbert (UK), René Arnoux (FRA), Vitantonio Liuzzi (ITA), Sébastien Buemi (CH) und Dani Clos (ESP), die Rennfahrer Bas Leinders (BEL), Rob Barff (UK), Franck Mailleux (FRA) sowie die „GT Academy“-Absolventen Lucas Ordoñez (ESP), Jordan Tresson (FRA) und Jann Mardenborough (GB) und der Tourenwagenfahrer Tim Coronel (NED).

Für die letzte Herausforderung des Tages wurde der gesamte „GT Academy“-Betrieb auf eine ausgelegte Kartstrecke in der Nähe verlagert. Alle 36 Teilnehmer begaben sich gemeinsam zur Strecke, doch im Mittelpunkt des Wettbewerbs standen dann sechs separate Rennen, in denen die Motorsporthoffnungen von morgen gegeneinander um die Krone des regionalen Champions kämpften, mit der man sich für die letzten beiden Tage im Race Camp qualifiziert.

 

Kommentare vom 1. Tag im Race Camp

Der Sieger der ersten GT Academy im Jahr 2008, Lucas Ordoñez (ESP): „Dieses Jahr ist es unglaublich, weil es so groß ist. Es ist toll, die 36 Gamer hier zu erleben. Seit meinem Sieg hat sich das Format verändert. Es ist fantastisch, das Ganze wachsen zu sehen, die Mitarbeiter zu treffen und sich diese vielen verschiedenen Herausforderungen anzuschauen – darunter viele ernst zu nehmende Motorsport-Herausforderungen. Mir gefällt es hier wirklich gut. Aber ich spüre natürlich auch den Druck, den spanischen und portugiesischen Leuten zu helfen und – wenn es so weit ist – ein paar schwierige Entscheidungen treffen zu müssen.“

Der Sieger der zweiten GT Academy im Jahr 2010, Jordan Tresson (FRA): „Ich war heute nur mit den Franzosen zusammen, habe also von den anderen Teilnehmern noch nicht so viel mitgekriegt. Nach allem, was ich bisher gesehen habe, sind die Jungs richtig stark – es wird also wie immer ein echter Kampf für sie. Für mich ist es schön, dass Ganze von dieser Seite aus zu verfolgen und nicht zu ihnen zu gehören. Ich kann entspannt sein und die ganze Veranstaltung genießen. Zumindest so lange, bis ich am Freitag selbst beim WEC-Rennen in Silverstone mitfahre.“

„Ich habe ihnen für die verschiedenen Aktivitäten Tipps gegeben. Zuallererst sollten sie auf die Ausbilder hören, weil das in der ganzen Woche am wichtigsten ist. Außerdem sollten sie Spaß haben an dem, was sie tun. Denn man kann hier sehr viel erleben, und es geht nicht nur darum, schnell zu sein. Es ist richtig harte Arbeit, die sich aber am Ende lohnt.“

Der Sieger der GT Academy 2011, Jann Mardenborough (UK): „Es ist schön, dass die GT Academy größer und besser wird – wir haben in Silverstone viel mehr Zeit und deshalb ein paar interessante Herausforderungen für die Teilnehmer organisiert.“

„Aus dem Vereinigten Königreich kommen ein paar Gute. Aber ich habe mir auch die anderen angesehen und einen Portugiesen entdeckt, der schnell ist – und natürlich sind die Franzosen auch wieder vorn dabei. Ich bin mir sicher, dass sich in jeder Gruppe ein schneller Fahrer findet. Aber wir sollten den Ball flach halten: Es ist erst der erste Tag. Vielleicht erleben wir noch einen Spätzünder oder jemanden, der durch die Anweisungen der Mentoren richtig gut wird.“

„Meine Aufgabe ist es, an der Seite von Rob Barff und Johnny Herbert die schnellen Leute aus dem Vereinigten Königreich zu finden und zu beobachten, wie sie sich in den nächsten Tagen entwickeln. Es macht Spaß, die ganze GT Academy einmal von der anderen Seite des Zauns zu erleben. Ich kann zusehen, wie sich der Fahrer entwickelt – ich erwarte sieben wirklich sehr interessante Tage!“

Tomasz Boguslawski, Teilnehmer aus Polen, einem Land, das erstmals an der GT Academy teilnimmt: „Nach dem heutigen Tag wirkt die nationale Finalrunde in Warschau wie ein Kinderspiel! Das Wettkampfniveau hier ist sehr hoch. Das ist ein tolles Erlebnis. Es ist einfach wunderbar, ständig in anderen Autos zu sitzen und verschiedene Herausforderungen zu erfüllen. Ich weiß wirklich nicht, was mich diese Woche erwartet. Ich weiß, dass ich Überraschungen erleben werde, und ich weiß, dass die Organisatoren in den kommenden Tagen von unserem Speed überrascht sein werden, wenn wir uns mehr und mehr an die Bedingungen hier gewöhnen.“

„Sébastien Buemi war eine große Hilfe. Er hat erklärt, wie man die Randsteine und die Kurven nehmen muss. Ich lerne viel von ihm. Ich bin noch nie Kart gefahren, geschweige denn in solchen Autos hier. Es ist toll für mich. Ich kann wirklich stolz auf mich sein.“

„Ich begreife noch nicht wirklich, dass ich hier mit den besten Gamern und einigen großen Namen wie Johnny Herbert zusammen bin. Ich muss mich konzentrieren und diese großen Namen beeindrucken, wenn ich weiterkommen will. Das ist sehr motivierend.“