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GT Academy

Europäisches Race Camp der GT Academy 2013 – Tag 2

Die verbliebenen 35 Teilnehmer des europäischen Race Camps der Nissan Playstation® GT Academy 2013 waren heute – soweit es in diesem Wettkampf möglich ist – in der Lage, ein wenig zu entspannen und zu genießen. Ohne den Druck des Ausscheidens im Hinterkopf durften die „Gran Turismo®“-Spieler ihren Spaß hinter dem Lenkrad echter Nissan-Hardware haben. „Spaß“ ist natürlich ein relativer Ausdruck, wenn der Preis des Wettbewerbs ein Fahrerentwicklungsprogramm und ein Saison-Rennen in einem Nissan GT-R Nismo GT3 sind!

Aufgeteilt in sieben regionale Gruppen mit jeweils fünf der verbleibenden Teilnehmer wurden drei Herausforderungen durchgeführt. Ganz oben auf der Wunschliste eines jeden „Gran Turismo®“-Spielers steht sicherlich eine Fahrt auf dem berühmten Silverstone National Circuit in einem Nissan GT-R mit rund 400 kW starkem 3,8-Liter-Twin-Turbo-V6-Motor. Dieser Traum wurde wahr, als die Teilnehmer heute mit den „GT Academy“-Ausbildern hinter dem Steuer eines Autos, das in 2,84 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigt, auf den International Circuit fuhren. Das war schonungsloser Rennfahrer-Unterricht von den besten Lehrern der Branche.

Der einzige Tiefpunkt des Tages war das kühle Nieselwetter, das den heißen Sonnenschein des ersten Tages ablöste und die Rennstrecken-Bedingungen schwierig machte. Die Teilnehmer waren jedoch vertraut mit der Rennstrecke, da eine spezielle Demo des bald erscheinenden Gran Turismo®6, die verschiedene Konfigurationen der Silverstone-Rennstrecke beinhaltet, im Race Camp sehr beliebt wurde. Die Teilnehmer verbrachten jede freie Minute auf einem der sechs PlayStation®-Rennsessel und erkundeten die Limits der virtuellen Strecken-Version in der Hoffnung, dass dies ihnen einen Vorteil im wahren Leben verschaffen würde.

Im Gegensatz zu den glatten, präzisen Linien, mit denen man im GT-R eine schnelle Rundenzeit erzielen konnte, mussten die Teilnehmer in der nächsten Stunde an ihren Auto-Steuerungsfähigkeiten arbeiten und den Nissan 370Z absichtlich seitwärts lenken und lernen, wie man „driftet“. Eine Kurve seitlich zu durchfahren ist selten der beste Weg zu einer schnellen Rundenzeit. Doch diese Übung bringt den Teilnehmern etwas über Geschwindigkeits- und Lenkungskontrolle sowie Balance bei und lehrt sie außerdem, wie sie sich verhalten müssen, wenn sie rutschen. Es ist auch ein guter Maßstab für das Selbstvertrauen des Fahrers, wenn sie versuchen, den perfekten „Doughnut“ hinzulegen.

Die Auto-Kontroll-Übung war erst der Auftakt für die große Herausforderung des Tages, die entfernt von Silverstone in den und um die Hangars eines ehemaligen US-Luftwaffenstützpunktes stattfand. Drei Gruppen müssen den Auto-Hindernisparcours noch absolvieren, aber den Teilnehmern der iberischen Halbinsel, dem Vereinigten Königreich, Mittel- und Osteuropa und den Benelux-Ländern gefiel der Parcours sehr gut. In ihrem Nissan 370Z wechselten sie sich darin ab, auf einer sehr engen Strecke, die ein paar faszinierende Herausforderungen und Ablenkungen bereithielt, gegen die Uhr zu fahren. Während das Publikum und die Fahrer hervorragend unterhalten wurden, prüfte die Herausforderung noch einmal die Steuerung, die Leistungsfähigkeit unter Druck und die Reaktionen der Fahrer auf Ablenkung und wechselnde Bedingungen.

Vielleicht weniger unterhaltsam, aber ebenso faszinierend: Nordeuropa, Frankreich und Italien wurde im Klassenzimmer eine Lektion in Sport- und Fahrpsychologie erteilt, die sich in den nächsten Tagen vielleicht als sehr nützlich erweisen wird. Der Druck wird morgen mit Sicherheit wieder steigen, da eine weitere Ausscheidung ins Haus steht.

 

ZITATE DES TAGES


Rob Jenkinson, Leitender Ausbilder
„Die Doughnuts waren nur eine Vorbereitung auf den großen Hindernisparcours, von dem die Teilnehmer zu diesem Zeitpunkt noch nichts wussten. Es zielte also bewusst darauf ab, sie auf das Kommende vorzubereiten. Wir erfahren so aber auch viel über die Persönlichkeit des Fahrers. Manche Leute steigen ein und verstehen nicht, wie viel Feingefühl man beim Autofahren braucht, Gas und Lenkung harmonieren bei ihnen nicht ganz. Und dann gibt es andere, die steigen ein und geben gleich richtig Stoff. Das heißt vielleicht, dass sie zu aggressiv sind, wenn sie auf die Strecke gehen.“

Gonçalo Gomes, Mentor für Spanien und Portugal
„Heute war ein richtig guter Tag. Die GT Academy hatte zum ersten Mal den Hindernisparcours, und der war richtig cool. Alle Teilnehmer waren begeistert. Weil er sehr techniklastig war und hohe Anforderungen an die Fahrer stellte, begannen einige, sich von den anderen abzusetzen. Langsam bekommen wir eine Vorstellung davon, wer es wahrscheinlich unter die Finalisten schafft.“

Miguel Faisca (Portugal)
„Ich habe heute viele Fahrzeugsteuerungstechniken gelernt. Der Regen hat die Sache etwas erschwert, aber es hat sehr viel Spaß gemacht, den GT-R, ein sehr schnelles Fahrzeug, auf der International-Strecke fahren zu dürfen. Und es war auch sehr cool, das Driften mit dem Nissan 370Z zu lernen. Es war ein guter Tag.“

Pawel Ledwon (Polen)
„Es war ein sehr interessanter Tag voller Überraschungen. Wir haben ihn im GT-R begonnen, was wirklich sehr aufregend war, weil ich noch nie ein so leistungsfähiges Auto gefahren bin. Aber die „Gymkhana“-Veranstaltung im 370Z war eine riesige Überraschung und definitiv das Highlight meines Tages. Dabei habe ich eine Menge über die Steuerung eines sehr leistungsfähigen Fahrzeugs mit Hinterradantrieb gelernt, was mir hoffentlich in meiner Rennkarriere viel bringen wird.“